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Update: Die gefakte “Online-Strechstunde” von Lars Reinefahl

Update zu Neues aus Spandau: Die gefakte “Online-Sprechstunde” von Lars Reinefahl

www.lars-reinefahl.de, Sreenshot v. 05.08.2011Mein Beitrag über die Tricks der CDU Spandau im Online-Wahlkampf zum Berliner Abgeordnetenhaus, wurde in einigen Blogs aufgegriffen. So setzt sich etwa Metronaut zunächst kritisch mit dem Online-Wahlkampf der Berliner Grünen auseinander. Dieser leidet unter dem Schönheitsfehler, dass gerade der Eintrag von Andreas Gebhard auf deren Mitmach-Plattform zu einer groß aufgehängten Ortsbesichtigung mit Spitzenkandidatin Renate Künast geführt hat. Gebhard ist seinerseits Geschäftsführer der den Grünen Wahlkampf unterstützenden Agentur newthinking. Weiterlesen

Neues aus Spandau: Die gefakte “Online-Sprechstunde” von Lars Reinefahl

www.lars-reinefahl.de, Sreenshot v. 05.08.2011Man könnte sich fragen, was mich das Geplänkel im Spandauer Wahlkampf interessiert. Die Antwort ist: An sich gar nicht. Aber das, was die Junge Union Spandau und ihre Mutterpartei sich im Vorfeld der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus leistet, ist symptomatisch für eine Politik, die modern und bürgerfreundlich erscheinen will, dann aber doch nicht die Finger von der alten Trickkiste Manipulation lassen kann. Das Problem ist nur: Das Web 2.0 hat seine eigenen Regeln.

Gestern berichtete ich über die Kritik der Jungen Union Spandau an einem Link der Jusos auf eine Elektropunk Band (Stichwort: “linksradikale Hasskultur”) und Leo M., Vorsitzender der Schülerunion Spandau, der diese Kritik mit dem Kommentar untermauerte, wie weit radikale Hasskultur führen könne, habe man ja in Oslo gesehen. Weiterlesen

Linksradikale Hasskultur in Spandau

Ein Schwank aus den Weiten des Web 2.0: Am Dienstag posteten die Jusos Spandau auf ihrer Facebook-Pinnwand eine Vertonung des englischen Fußball-Schlachtgesangs Ten German Bombers durch “Torsun feat. Koks & Pillen”. Der Song hat es nicht ganz zu Unrecht auf den Sampler Ballermann: Die Weltmeister-Hits 2006 “geschafft”. Torsun seinerseits ist Mitglied der Elektropunk-Band Egotronic.

Grund genug für die Junge Union Spandau den Jusos auf ihrem Blog eine “gefährliche Nähe zu Linksradikalen” zu attestieren und eine deutliche Distanzierung von dieser “linksradikalen Hasskultur” einzufordern. Ein gefundenes Fressen für Audiolith Records, dem Plattenlabel von Egotronic, das es seinen 18.000 Facebook-AnhängerInnen am Mittwoch zum Mittagstisch servierte. Weiterlesen