Kategorie: Fundstücke

The Incredible Herrengedeck

Da The Incredible Herrengedeck einen guten Werbetexter für ihre Homepage gefunden haben, lass ich sie sich selbst beschreiben:

Mit Klavier, Gitarre und Kontrabass pöbeln sich die drei Berliner durch den Abend und tischen ihrem Publikum Chanson-Punk vom feinsten auf.
Sie singen von Sex, Drugs und der leidigen Partyflicht, spielen belanglose Schlager, revolutionäre Arbeiterlieder oder mal eben den „Soundtrack zum Untergang der Welt“. Oft Politisch, manchmal stumpf, meistens ziemlich clever und immer komisch.

Lichter der Großstadt

Elektropunk für alle, aber nicht umsonst gibts heute Abend in der Alten Feuerwache. Frittenbude, Egotronic und Captain Capa verbreiten hier die Losung des Hamburger Indie-Labels Audiolith: Burn Out! Freak Out! Ein weiterer Künstler des Labels läuft bei mir gerade Schleife: Captain Gips, im ersten Track gemeinsam mit Johnny Mauser und Marie Curry -ein wahrer Sommerhit. Viel Spass!

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Stimmen in der Nacht

Jetzt erst entdeckt, aber besser spät als nie: Andreas Dorau,
hier in einem Interview mit der Berliner Zeitung.

Der allerbeste Text auf Ihrem neuen Album ist der zu “Schwarz Rot Gold”.

Die deutsche Fahne ist einfach abgrundtief hässlich, so kam ich auf den Refrain: “Er ist schwarz-rot-gold / Hat das die Natur wirklich so gewollt?” Dann musste die Strophe her. Mir fiel ein, dass es diesen ekligen Vogel gibt, den Fadenpipra, der im brasilianischen Urlaub lebt und dessen Gefieder schwarz-rot-gold gefärbt ist. Die zweite Strophe lautet also: “Und würde man ihn danach fragen / willst du Deutschlands Farben tragen? / wählte er mit Sicherheit / ein schö-ne-res Farbenkleid”.